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Wünsche werden wahr - ein Lichtblick aus Jordanien

(c) Lateinisches Patriarchat von Jerusalem

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Auch in Corona-Zeiten gibt es Nachrichten, die froh stimmen: Die Gemeinde St. Paul in Al Jubeiha, am Rande Ammans in Jordanien, feierte das vergangene Weihnachtsfest in ihrer neu gebauten Kirche. Rund 1,5 Millionen Euro hat der Neubau gekostet. Davon haben die Damen und Ritter der Deutschen Statthalterei innerhalb von vier Jahren (2016 – 2019) knapp 1 Million Euro gespendet. 

Eine lebendige Gemeinde

Al Jubeiha ist eine lebendige Gemeinde mit einer großen Anzahl pastoraler Angebote, an denen rund 700 Kinder und Jugendliche teilnehmen. Vier Jahre lang unterstützte die Deutsche Statthalterei mit ihren Spenden den Kirchenbau, damit die inzwischen auf 1.700 christliche Familien angewachsene Kirchengemeinde endlich ein eigenes Gotteshaus bekommen konnte. Viele junge Familien aus dem Norden Jordaniens zieht es nach Amman, weil sie dort Arbeit finden. Zudem suchen junge Familien aus dem Zentrum Ammans an der Peripherie nach bezahlbaren Wohnungen, die dort neu gebaut werden. Seit dem ersten Besuch der Deutschen Statthalterei im Mai 2016 ist die Gemeinde bis 2019 um gut 1.000 Familien angewachsen. 2015 hatte man bereits begonnen, die heutige Unterkirche zu errichten. Damals war der Wunsch sehr groß gewesen, endlich ein eigenes Gotteshaus zu haben. Die Schul-Aula war definitiv zu klein für die wachsende Zahl an Gläubigen. Der Priester der Gemeinde veranstaltete daher eine „Lotterie“, um Geld für einen Kirchenbau zu akquirieren. Doch weit reichte diese Summe nicht. 

Der Wunsch nach einer eigenen Kirche

Als die Deutsche Statthalterei 2016 die Gemeinde besuchte, stand dort ein Beton-Gerippe als Unterkirche, in dem tatsächlich schon damals die Ostergottesdienste gefeiert wurden. Plastikplanen mussten gespannt werden, damit der starke Regen die Gottesdienstbesucher nicht wegspülte. Doch diese Schwierigkeiten stärkten eher den Wunsch, dass schnell etwas geschehen müsse. Das Lateinische Patriarchat und dann auch das Großmeisteramt unterstützten bald die Idee und riefen die Statthaltereien dazu auf, das Projekt mitzutragen. Die Planungen begannen. Bald erkannte man, dass die ursprüngliche Planung des Kirchenneubaus zu klein bemessen war. Denn regelmäßig besuchten vor der Pandemie am Sonntag bis zu 600 Gläubige den Gottesdienst. Zunächst in der engen Schul-Aula und dem Pausenhof, dann 2018 in der bereits fertiggestellten Unterkirche. Nach einem Baustopp Anfang 2019, neuen Planungen und der Hilfe eines neuen Architekten wurde die Kirche schließlich vollendet. Sie wurde auf der Unterkirche errichtet und bietet nun anstatt für die ursprünglich geplanten 360 Gottesdienstbesucher Platz für 770 Christen. Auch zehn Familien der Kirchengemeinde unterstützen mit großzügigen Spenden den Kirchenbau. Die Unterkirche dient nun als Gemeindesaal. Eine Schule mit gut 600 Schülern, ein Kindergarten, das Pfarrhaus und die Wohnung der Rosenkranzschwestern vervollkommnen das Gemeindezentrum, das einen wertvollen Beitrag dazu leistet, dass Christen in Jordanien einen geschützten Raum vorfinden. 

Dank an die Deutsche Statthalterei

Der Geschäftsführer des Lateinischen Patriarchats, Sami El-Yousef, bedankte sich in einer Nachricht an den Statthalter, S.E. Dr. Michael Schnieders, für die großartige Unterstützung der Damen und Ritter der Deutschen Statthalterei. Er schreibt: „Die Deutsche Statthalterei war eine der größten Unterstützer des Projekts. Ich freue mich Ihnen mitteilen zu können, dass die Weihnachtsgottesdienste, trotz einiger kleiner fehlender Details, in der neuen Kirche gefeiert werden konnten.“ Er fügt an, dass dies ein kleiner Erfolg sei in einem außerordentlich schwierigen Jahr 2020. Die Kirchenweihe wird erst dann stattfinden können, wenn die Corona-Pandemie eingedämmt ist. 
Dem Bericht sind einige Bilder vom ersten Weihnachtsfest in Al Jubeiha beigefügt, die einen ersten Blick hinein in die Kirche erlauben. 

Ein Bericht der Vorsitzenden der Heilig-Land-Kommission, Consoror Cornelia Kimberger

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