Aktuelles aus unserem Orden

Wallfahrt nach Vierzehnheiligen am Provinztag der Ordensprovinz Bayern

(c) O. Cerza, oessh.net

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Am 23. Oktober 2021 versammelte sich die Ordensprovinz Bayern zum Provinztag um das Provinzkapitel zu begehen und zur anschließenden Wallfahrt nach Vierzehnheiligen.

Zu unserer großen Freude, nahmen zahlreiche Mitglieder das Angebot zur persönlichen Begegnung wahr und fanden sich zum Provinzkapitel ein. Es war ein besonderes Provinzkapitel, denn endlich konnten wir uns wieder persönlich begegnen. Auch der Kanzler der deutschen Statthalterei, Cfr. Ferdinand Giese, und zwei Confratres aus der Statthalterei Österreich beehrten uns mit Ihrer Anwesenheit. Es gab aber ein weiteres freudiges Ereignis. Unser Ordenspräsident Confrater Dr. Hermann Rieder überreichte im Namen der Statthalterei das Großkreuz an Confrater Dr. Bernhard Mauser. Mit stehendem Applaus nahm Confrater Dr. Bernhard Mauser, welcher bei der Investitur in Augsburg gesundheitlich verhindert war, sichtlich bewegt seine wohlverdiente Promotion entgegen.

Anschließend fanden sich die Mitglieder zur Wallfahrt nach Vierzehnheiligen ein. Das Ziel einer Wallfahrt ist Gott zu begegnen. So ist gerade der Weg zu einem Heiligtum sehr wichtig, wenn nicht entscheidend. Denn auf diesem Weg sollen wir unsere Seelen finden und sie mitkommen lassen. Die Wallfahrt hatte genau dies zum Ziel.

Nach einem gemeinsamen Aufstieg wurden wir mit einem prachtvollen Blick auf die Basilika Vierzehnheiligen belohnt.

Der Gnadenaltar der Basilika von Vierzehnheiligen zollt den Heiligen Achatius, Dionysius, Cyriakus, Erasmus, Eustachius, Georg, Katharina, Margareta, Pantaleon, Vitus, Ägidius, Barbara, Blasius und Christopherus Tribut. 

Die Wallfahrtslegende:

„Man schrieb das Jahr 1445, als dem Schäfer des Klosters Langheim (bei Lichtenfels), Hermann Leicht, am 24. September gegen Abend auf einem Acker ein weinendes Kind erschien. Als er näher hinzutreten wollte, war das Kind wieder verschwunden. In einer zweiten Vision erblickte er abermals das Kind, doch nun zu beiden Seiten je eine Kerze. Im darauffolgenden Jahr, am 28. Juni 1446, schaute er wiederum das Kind, diesmal mit einem roten Kreuz auf dem Herzen und umgeben von vierzehn Kindern, alle gleich gekleidet, halb weiß, halb rot. Das Kind in der Mitte sagte zu dem Schäfer: ‚Wir sind die vierzehn Nothelfer und wollen eine Kapelle haben, auch gnädiglich hier rasten.‘ Daraufhin verschwand die Kinderschar in den Wolken. Auf den Bericht des Klosterschäfers hin errichtete man noch im selben Jahr an der Stelle der Erscheinungen ein Kreuz. Wenige Tage nach der letzten Erscheinung des Schäfers wurde ein erstes Wunder bekannt: Eine todkranke Magd aus Langheim wurde nach Anrufung der vierzehn Nothelfer geheilt. Die Kunde sprach sich rasch herum, und fortan kamen immer mehr Hilfesuchende ins Frankenthal, wie die Gegend um den späteren Gnadenort Vierzehnheiligen hieß.“ 

So wurde 1448 der erste Altar in der Kapelle der Gnadenstätte Frankenthal geweiht. Nach turbulenten Jahrhunderten, wurde 1743 der Grundstein der heutigen Basilika gelegt und 1772 eingeweiht. 1897 wird die Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen dann zur Basilika erhoben.

Wir zogen im Ordensgewand ein und feierten die heilige Messe, welche der Provinzprior Confrater Graf Stolberg-Stolberg zelebrierte.

Nach der heiligen Messe fanden wir uns noch zu einem gemeinsamen Gruppenfoto zusammen und verabschiedeten uns mit vielen Eindrücken, welche noch lange anhielten.

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