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Lichterprozession am 2. Februar

Die Lichterprozession am 2. Februar hat eine Tradition, die bis ins 4. Jahrhundert zurückreicht.
Die Pilgerin Egeria reiste Ende des 4. Jahrhunderts in das damals noch junge Pilgergebiet des Heiligen Landes und berichtete von heiligen Stätten und von Gottesdiensten. Sie notierte über die Feier der „Darstellung Jesu im Tempel“: „An diesem Tag zieht man in die Auferstehungskirche; alle gehen mit, und mit höchster Freude, wie an Ostern, wird hier alles nach seiner Ordnung vollzogen“. Von Lichtern bei dieser Prozession schreibt Egeria nicht. Die Idee dazu stammte wohl von Hikelia, die im 5. Jahrhundert an der Straße von Jerusalem nach Bethlehem eine Kirche zu Ehren Mariens bauen ließ. Sie regte den Brauch an, die Feier der „Begegnung“ mit Kerzen zu begehen. Das fand bald Nachahmung: zuerst in Jerusalem, später auch an anderen Orten. Nach Rom gelangte das Fest im 7. Jahrhundert. 
In dieser Corona-Zeit ist eine große Lichterprozession nicht leicht zu gestalten. Die Segnung und das Entzünden der Kerzen möge aber auch in diesem Jahr ein hoffnungsvolles Zeichen sein. Mit dem greisen Simeon preisen wir Jesus als das Licht, das alle Menschen erleuchtet, und als Herrlichkeit des Volkes Israel. 

Cfr. Martin Schomaker
 

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