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Deutsche Statthalterei begrüßt neuen Lateinischen Patriarchen Erzbischof Pierbattista Pizzaballa in seinem Amt

S.S. Pierbattista Pizzaballa (c) lpj.org

Der neue Lateinische Patriarch von Jerusalem ist fast schon ein „alter Bekannter“ für die Ritter und Damen des Rittterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem – und das, obwohl er erst 55 Jahre alt ist. Erzbischof Pierbattista Pizzaballa, der bisherige Apostolische Administrator, wurde am 24.10. von Papst Franziskus zum Lateinischen Patriarchen ernannt. Damit ist er nun Hirte und Leiter aller Katholiken in Israel, Palästina, Jordanien und Zypern. Mit dem neuen Amt erhält Pizzaballa zugleich auch den Titel des „Großpriors des Ordens vom Heiligen Grab“.

Statthalter S. E. Dr. Michael Schnieders zählte zu den ersten Gratulanten, nachdem Pizzaballas Berufung am Wochenende bekannt wurde. Im Namen der gesamten Statthalterei überbrachte er die besten Wünsche für das neue Amt und freut sich, dass mit Pizzaballa nicht nur ein ausgewiesener Kenner der komplexen Situation im Nahen Osten ernannt wurde, sondern auch ein Mann, dem Seelsorge und solide Finanzen gleichermaßen am Herzen liegen. „Eine Traum-Kombination für ein solches Amt“, erklärt Schnieders. „Erzbischof Pizzaballa hat 2016 ein schwieriges Erbe von seinem Vorgänger übernommen. Das Lateinische Patriarchat war hoch verschuldet. Ihm gelang es, die Verwaltung neu zu ordnen und den Schuldenberg abzutragen.“ Heute stelle sich die Situation des Patriarchats transparent und geordnet dar, so Schnieders. Dies verdanke man dem diplomatischen Geschick und der Beharrlichkeit Pizzaballas, der sich als Interims-Verantwortlicher mit seiner besonnenen und klaren Herangehensweise den Respekt in der Region verdient habe. 

Der neue Lateinische Patriarch hat italienische Wurzeln, lebt jedoch schon seit 30 Jahren im Heiligen Land. Das Vertrauen des Papstes gewann er u. a. als Kustos der Franziskaner im Heiligen Land – einer Position, die er seit 2004 ausübte. Zuvor war er als Generalvikar des Lateinischen Patriarchates für die Seelsorge der hebräischsprachigen Katholiken in Israel verantwortlich. Pizzaballa ist demnach ein Hirte, der seine Schäfchen gut kennt, und ein Verwalter, dem regionale Besonderheiten bestens vertraut sind.

Seine Ernennung am 24.10. fiel mit dem liturgischen Festtag der Patronin des Ritterordens, Unserer Lieben Frau Königin von Palästina, zusammen - ein schönes Zeichen für die Nähe des Ordens zu seinem neuen Patriarchen und Großprior. Die deutsche Statthalterei wünscht Erzbischof Pizzaballa Gottes Segen für sein Wirken und eine allzeit glückliche Hand für seine Aufgaben.  
 

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