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Corona-Virus: Gemeinschaft des Ritterordens lädt Gläubige und alle Menschen guten Willens zum Gebet ein

Während in vielen Bistümern Gottesdienste ausfallen müssen und auch zahlreiche Veranstaltungen des Ritterordens in Deutschland aufgrund des Corona-Virus ausgesetzt sind, lädt die Gemeinschaft des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem in Deutschland zum Gebet füreinander ein.

Der Statthalter des Ritterordens in Deutschland, Cfr. Dr. Michael Schnieders, und der geistliche Zeremoniar, Cfr. Prof. Dr. Winfried Haunerland, ermuntern zum gemeinsamen Gebet in der Verbundenheit mit den Christen im Heiligen Land und untereinander, aber auch im Blick auf die Kranken und von Angst betroffenen Menschen in unserer Heimat und überall auf der Welt. 

„Eine gute Möglichkeit ist es, an das tägliche Gebet des „Engel des Herrn“ das Ordensgebet anzuschließen und so unsere Gebetsgemeinschaft Tag für Tag konkret werden zu lassen. Darüber hinaus kann für unsere Ordensgemeinschaft jeder Freitag besonderer Anlass sein, gemeinsam in den Anliegen der Welt, des Heiligen Landes und des Ordens zu beten“, unterstrichen Schnieders und Haunerland am 3. Fastensonntag. 
Die gemeinsame Einladung zum Gebet finden Sie hier.

Hintergründe zum Angelus-Gebet

(Quellen: Katholisch.de / Bistum-Speyer.de)
Das Angelus-Gebet hat in der katholischen Kirche eine lange Tradition. Im Jahr 1274 sprach der heilige Bonaventura zum ersten Mal die Empfehlung aus, am Abend dreimal das „Ave Maria“ zu beten. Vom Kloster Montecassino in Italien ist bereits Ende des 13. Jahrhunderts belegt, dass dort morgens und abends unter Glockengeläut das "Ave Maria" gebetet wurde. Papst Johannes XXII. griff diese Tradition 1318 auf: Er ordnete an, dass die Gläubigen jeden Abend beim Läuten auf die Knie fallen und Maria dreimal grüßen sollen.

1571 legte Papst Pius V. das Angelus-Gebet in der heutigen Form fest. Wie die Mönche im Stundengebet beteten, sollte der "Engel des Herrn" allen Christen die Möglichkeit geben, in beständiger Form Maria zu grüßen und Gott um seinen Schutz zu bitten. Seitdem betet die Kirche dreimal täglich den "Engel des Herrn". Morgens soll dabei an die Auferstehung Christi gedacht werden, mittags an sein Leiden und am Abend an Jesu Menschwerdung.

Das Gebet besteht auch heute noch aus drei "Ave Maria", die jeweils von einem biblischen Vers eingeleitet werden, einem Gebet für die Verstorbenen und dem abschließenden Gebet. Das Gebet ist benannt nach seinen ersten Worten.

Das Angelus-Gebet

Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft, und sie empfing vom Heiligen Geist.
Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus. Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.
Maria sprach: „Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe nach deinem Wort.“
Gegrüßet seist du, Maria, ...
Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt.
Gegrüßet seist du, Maria, ...
Bitte für uns, heilige Gottesmutter, dass wir würdig werden der Verheißung Christi.
Lasset uns beten: Allmächtiger Gott, gieße deine Gnade in unsere Herzen ein. Durch die Botschaft des Engels haben wir die Menschwerdung Christi, deines Sohnes, erkannt. Lass uns durch sein Leiden und Kreuz zur Herrlichkeit der Auferstehung gelangen. Darum bitten wir durch Christus, unsern Herrn. Amen


Weitere Hintergründe zur Geschichte des Angelus-Gebets

 

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