Aktuelles aus unserem Orden

Amtsträgerwechsel in der Ordensprovinz Rhein-Main

(c) Thomas Sitte

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(c) Thomas Sitte

(c) Valentin Sitte

(c) Thomas Sitte

„Wer der Erste sein will, soll der Letzte von allen und der Diener aller sein“ (Mk 9,35)

Es könnte kaum einen passenderen Text für den Amtswechsel der Leitung einer Komturei des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem geben, als selbigen, den die Tagesliturgie für den diesjährigen 25. Sonntag im Jahreskreis vorgesehen hat. 

Vier Tage nach dem Hochfest der Kreuzerhöhung wurden am 18. September 2021 in einer feierlichen Vorabendmesse in der Kirche St. Bonifatius zu Horas durch Provinzpräsidentin Ricarda Schulze Dieckhoff die Entpflichtungs- und Ernennungsurkunden verlesen, mit denen nach 8-jähriger Amtszeit zum 1. Oktober die Leitung der Komturei Hrabanus Maurus Fulda von Csr. Dr. Edelgard Ceppa-Sitte auf Cfr. Hans-Jürgen Dröge übergeht. 

Zuvor hatte bereits der neue Prior der Provinz Rhein-Main, Dr. Georg Müller, in seiner Predigt zum Evangelium der zweiten Leidensankündigung Jesu die Thematik von Ämtern und Machtstrukturen aufgegriffen und darauf hingewiesen, dass Leitung und Führung im Sinne Jesu dienende Aufopferung und Hingabe bedeuten. 

In den Würdigungen der Amtszeit der scheidenden Leitenden Komturdame hoben sowohl Provinzpräsidentin Schulze Dieckhoff als auch Komturei-Prior Dr. Wolfgang Hartmann die fürsorgliche Aufmerksamkeit hervor, durch die sich Csr. Ceppa-Sittes hingebungsvoller Dienst für den Orden und insbesondere für die Mitglieder ihrer Komturei ausgezeichnet habe. 

Csr. Ceppa-Sitte ihrerseits hielt in ihrer Rede Rückschau auf die vergangenen acht Jahre und dankte allen Mitgliedern der Komturei für die Unterstützung durch Engagement und Gebetsgemeinschaft. Ihren Komtureirat bestehend aus Prior Cfr. Dr. Wolfgang Hartmann, Schatzmeister Cfr. Peter Reinhard und Schriftführerin Csr. Dr. Miriam Salentin würdigte sie durch persönliche Präsente. Sie selbst erhielt durch den Komturei-Prior die Fotoreproduktion eines Tafelbildes aus der Kapelle des fuldischen Priesterseminares, welches die schwangere Maria auf dem Weg durch das Bergland von Judäa darstellt. 

Der neue Leitende Komtur Cfr. Hans-Jürgen Dröge stellte sich in seiner ersten Ansprache offiziell vor und kündigte an, in seinem Amt – bei aller berechtigten Kritik und Sorge um den aktuellen Zustand der Kirche unserer Zeit – den Fokus vor allem auf all das Gute zu lenken, welches durch den Dienst von Christen an ihren Mitmenschen geleistet werde. Neben dem Engagement des Ritterordens im Heiligen Land erwähnte er hierzu als Beispiel auch die Arbeit des Sozialdienstes katholischer Frauen. Dieser positive Blick auf praktizierten, dienenden, aufopferungsvollen Glauben sei Kraftquelle und Motivation für die nun anstehende Aufgabe.  

Provinzpräsidentin Csr. Ricarda Schulze Dieckhoff konkretisierte in ihrer Ernennungsansprache, diese Aufgabe bestehe in Anlehnung an Artikel VI der Geschäftsordnung der Deutschen Statthalterei darin, „spirituelle und individuelle Impulse“ in die Komturei zu tragen, „die die Zielsetzungen unserer Ordensgemeinschaft immer wieder in den Blick nehmen“. 

Csr. Dr. Miriam Thea Salentin 

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