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Aufgaben des Ritterordens

Seine wichtigsten Aufgaben sieht der Ritterorden in

  • der Förderung der christlichen Lebensführung seiner Mitglieder in Treue zu Kirche und Papst unter besonderer Beachtung des Gebotes der Nächstenliebe.Der spirituelle Aspekt steht dabei immer im Vordergrund. 
  • der Unterstützung und Förderung der religiösen, wohltätigen, kulturellen und sozialen Aktivitäten und Einrichtungen der katholischen Kirche im Heiligen Land durch Spenden, insbesondere der des lateinischen Patriarchats von Jerusalem, mit dem der Orden traditionelle Bande unterhält, 
  • der Erhaltung und Förderung des katholischen Glaubens im Heiligen Land, 
  • der Verteidigung der Rechte der katholischen Kirche, insbesondere im Heiligen Land.

Der Förderung der christlichen Lebensführung seiner Mitglieder und dem Bekenntnis zu christlichen Grundsätzen in unserer heutigen Gesellschaft dient die Pflege des geistigen und religiösen Lebens in den Zusammenkünften der verschiedenen Gliederungen des Ordens. Am häufigsten treffen sich die Ordensmitglieder örtlich in den Komtureien, aber sie kommen auch jährlich beim Einkehrtag und in der Kapitelsitzung ihrer Ordensprovinz sowie zweimal jährlich bei den feierlichen Investituren der Statthalterei und in mehrjährigem Abstand bei einer Pilgerfahrt ins Heilige Land zusammen. In Gottesdiensten, Vorträgen und Gesprächen wird dabei das Christsein lebendig und aktuell erhalten, um in der Gemeinschaft Gleichgesinnter sich gegenseitig zu stützen und in der Lebensfreude zu stärken, Zellen christlicher Integration zu bilden und auf diese Weise auch Kirche und Welt, Gemeinde und Gesellschaft in Verbindung zu bringen.

Kernpunkt der Spiritualität des Ritterordens ist die geheimnisvolle Bedeutung des "Heiligen Grabes" in Jerusalem, des leeren Grabes als ehrwürdigstes und sichtbares Zeugnis für das Erdenleben des menschgewordenen Gottes und Zeichen seiner Auferstehung. In weiterer Sicht gilt dies für das ganze Heilige Land mit seinen vielfältigen Stätten christlicher Geschichte. Anliegen des Ordens ist es dazu beizutragen, das christliche Leben in diesem heiligen Land lebendig zu erhalten, damit dieses nicht in einen musealen Zustand verfällt. Die Christen, die dort leben, sollen durch geistige Anteilnahme an ihrem Schicksal unterstützt werden sowie durch materielle Hilfe die Chance erhalten, in diesem Land weiter leben und arbeiten zu können.

Der Ritterorden unterstützt daher im Heiligen Land den Bau und den Unterhalt von Kirchen, Pfarrhäusern, Schulen, Kindergärten, Kinderheimen, Behindertenheimen, Altenheimen, Krankenhäusern und Sozialstationen, bemüht sich um die Ausbildung von Priestern, Lehrern, Studenten und Handwerkern, hilft den sozial Schwachen, den Armen und den alten Menschen. Im Sinne der Ökumene und des friedlichen Zusammenlebens kommt diese Hilfe auch Christen anderer Religionsgemeinschaften und insbesondere bei den Schulen auch muslimischen Kindern zugute.

Die Tradition des Ritterordens ist den Rittern und Damen verpflichtendes Erbe, gerade in einer Zeit, die Gefahr läuft, geschichtliches Bewußtsein zu verlieren. Insignien, das Jerusalem-Kreuz, und Ordenskleidung sind dabei hilfreiches, stützendes und schützendes Zeichen der Gemeinschaft und der bewußten Hinwendung auf die besonderen Aufgaben des Ordens. Die Insignien sind zugleich Zeichen nach außen.

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