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  • Zeremonie zum Abschluss der Renovierung der Ädikula

    Zehn Monate lang arbeiteten Experten, Techniker und Arbeiter abwechselnd Tag und Nacht, um mit äußerster Vorsicht die Ädikula zu restaurieren, die den Ort des Grabes und der Auferstehung Christi in der Grabeskirche schützt. Am Mittwoch, den 22.... weiterlesen ›

  • Ein Leuchtturm der Bildung im Heiligen Land

    Ein Leuchtturm der Bildung im Heiligen Land ist die Katholische Universität in Bethlehem, die 1972 von den Lassalle Brüdern gegründet wurde mit seinen rund 3.300 Studenten. Davon sind 27% Christen und über 78 Prozent Mädchen. Damit junge Menschen... weiterlesen ›

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Inhalt

Papst Franziskus zur Fastenzeit: “Das Wort Gottes ist ein Geschenk. Der andere ist ein Geschenk.”

Aus Anlass der anstehenden Fastenzeit hat der Heilige Stuhl eine Botschaft von Papst Franziskus veröffentlicht. Der Bischof von Rom betont in seinem Schreiben, dass die österliche Bußzeit ein Neuanfang sei, ein Weg, der zu einem sicheren Ziel führt: zum Pascha der Auferstehung, zum Sieg Christi über den Tod. Dabei richtet diese Zeit eine nachdrückliche Einladung zur Umkehr an uns: Der Christ ist aufgerufen, »von ganzem Herzen« (Joel 2,12) zu Gott zurückzukehren, um sich nicht mit einem mittelmäßigen Leben zufriedenzugeben, sondern in der Freundschaft mit dem Herrn zu wachsen.

Papst Franziskus erinnert ferner daran, dass die österliche Bußzeit ein günstiger Moment ist, das Leben des Geistes durch die heiligen Mittel, welche die Kirche uns bietet, zu intensivieren: durch Fasten, Gebet und Almosengeben. Er ermutigt ausdrücklich alle Gläubigen, diese geistliche Erneuerung auch durch die Teilnahme an den Fastenaktionen zum Ausdruck zu bringen, die viele kirchliche Organismen in verschiedenen Teilen der Welt durchführen, um die Kultur der Begegnung in der einen Menschheitsfamilie zu fördern.

Die ganze Botschaft des Heiligen Vaters zur Fastenzeit 2017 können Sie hier nachlesen. 

Interview mit Statthalter S.E. Detlef Brümmer über den Orden und die Lage der Christen im Heiligen Land.

Für das Heilige Land sorgen. Den Glauben bekennen. Gesellschaft und Kirche dienen.

Der Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem ist ein päpstlicher Laienorden – auch mit geistlichen Mitgliedern. Entstanden aus einer spätmittelalterlichen Pilgerbewegung übernimmt diese  Gemeinschaft katholischer Damen (Ordensdamen) und Herren (Rittern) seit 150 Jahren als päpstliche Institution unter der Leitung eines Kardinal-Großmeisters besondere Aufgaben im Heiligen Land (mit Schwerpunkt in Israel, Jordanien und Palästina):

30.000 Mitglieder in der Welt, davon 1.400 in Deutschland sorgen durch Gebet, Pilgerfahrten und Opfer 

  • für die Sicherung der religiösen Heimat der Christen, vor allem im Lateinischen Patriarchat von Jerusalem: Wir tragen bei zur Finanzierung seiner ca. 60 Pfarreien und Einrichtungen; 
  • für die Sicherung einer guten Zukunft der Christen in ihrer Heimat – auch im Zusammenleben mit ihren muslimischen und jüdischen Nachbarn: Wir unterstützen Erziehung, Bildung und Ausbildung in Kindergärten, Schulen (u.a. 42 Patriarchatschulen mit 18.000 Schülern) und Universitäten;
  • für die Sicherung eines menschenwürdigen Lebens: Wir leisten soziale Hilfe für Krankenhäuser, Altenheime und für Menschen in Not, in jüngerer Zeit vor allem auch für die zahllosen Flüchtlinge der Auseinandersetzungen in der Region und für die vielen Migranten in Israel.

Der Gesamtbeitrag aus der Deutschen Statthalterei betrug im Jahre 2014 ca. 1,7 Millionen Euro.

Unseren Glauben bekennen wir öffentlich durch Gottesdienste (Investituren), bei denen die Ordensmitglieder ihre Mäntel mit dem roten Jerusalemkreuz tragen.

Gesellschaft und Kirche dienen wir in Deutschland, jeder an seinem Platz, in den 38 lokalen Gruppen (Komtureien) und sechs Provinzen.

Politische Ziele verfolgt der Orden nicht.

Die Ordensmitglieder finanzieren ihre Aufgaben durch Jahresbeiträge und Spenden: Der Jahresabschluss berichtet detailliert über die Verwendung aller Spendengelder. Er wird in der Ordenspresse publiziert.

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Aufruf des Kardinalgroßmeisters zur Unterstützung der Flüchtlinge in Europa

In seinem Schreiben an die Statthalter aller Europäischen Statthaltereien des päpstlichen Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem ruft Seine Eminenz Kardinalgroßmeister Edwin Kardinal O'Brien alle Ordensmitglieder dazu auf, den Flüchtlingen in Europa zu helfen, z.B. in ihrem Heimatgemeinden. 

Das Schreiben finden Sie in englischer Sprache untenstehend.

Schreiben

Autor der im Auftrag des Erzbistums Köln produzierten Sendung ist Mario Brumbi aus der "Himmel & Erde" Redaktion Düsseldorf.

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