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Aufzeichnung der Investitur in Münster im Mai 2016

Aufruf des Kardinalgroßmeisters zur Unterstützung der Flüchtlinge in Europa

In seinem Schreiben an die Statthalter aller Europäischen Statthaltereien des päpstlichen Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem ruft Seine Eminenz Kardinalgroßmeister Edwin Kardinal O'Brien alle Ordensmitglieder dazu auf, den Flüchtlingen in Europa zu helfen, z.B. in ihrem Heimatgemeinden. 

Das Schreiben finden Sie in englischer Sprache untenstehend.

Schreiben

Interview mit Statthalter S.E. Detlef Brümmer über den Orden und die Lage der Christen im Heiligen Land.

Autor der im Auftrag des Erzbistums Köln produzierten Sendung ist Mario Brumbi aus der "Himmel & Erde" Redaktion Düsseldorf.

Für das Heilige Land sorgen. Den Glauben bekennen. Gesellschaft und Kirche dienen.

Der Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem ist ein päpstlicher Laienorden – auch mit geistlichen Mitgliedern. Entstanden aus einer spätmittelalterlichen Pilgerbewegung übernimmt diese  Gemeinschaft katholischer Damen (Ordensdamen) und Herren (Rittern) seit 150 Jahren als päpstliche Institution unter der Leitung eines Kardinal-Großmeisters besondere Aufgaben im Heiligen Land (mit Schwerpunkt in Israel, Jordanien und Palästina):

30.000 Mitglieder in der Welt, davon 1.400 in Deutschland sorgen durch Gebet, Pilgerfahrten und Opfer 

  • für die Sicherung der religiösen Heimat der Christen, vor allem im Lateinischen Patriarchat von Jerusalem: Wir tragen bei zur Finanzierung seiner ca. 60 Pfarreien und Einrichtungen; 
  • für die Sicherung einer guten Zukunft der Christen in ihrer Heimat – auch im Zusammenleben mit ihren muslimischen und jüdischen Nachbarn: Wir unterstützen Erziehung, Bildung und Ausbildung in Kindergärten, Schulen (u.a. 42 Patriarchatschulen mit 18.000 Schülern) und Universitäten;
  • für die Sicherung eines menschenwürdigen Lebens: Wir leisten soziale Hilfe für Krankenhäuser, Altenheime und für Menschen in Not, in jüngerer Zeit vor allem auch für die zahllosen Flüchtlinge der Auseinandersetzungen in der Region und für die vielen Migranten in Israel.

Der Gesamtbeitrag aus der Deutschen Statthalterei betrug im Jahre 2014 ca. 1,7 Millionen Euro.

Unseren Glauben bekennen wir öffentlich durch Gottesdienste (Investituren), bei denen die Ordensmitglieder ihre Mäntel mit dem roten Jerusalemkreuz tragen.

Gesellschaft und Kirche dienen wir in Deutschland, jeder an seinem Platz, in den 38 lokalen Gruppen (Komtureien) und sechs Provinzen.

Politische Ziele verfolgt der Orden nicht.

Die Ordensmitglieder finanzieren ihre Aufgaben durch Jahresbeiträge und Spenden: Der Jahresabschluss berichtet detailliert über die Verwendung aller Spendengelder. Er wird in der Ordenspresse publiziert.

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