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Pressekonferenz Freitag, den 09. Mai 24. Mai 2014, um 10:00 Uhr

S.E. Dr. Heinrich Dickmann 

Statthalter der Deutschen Statthalterei 

Der Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem ist ein päpstlicher Laienorden, dem auch Geistliche angehören. Er bildet eine Gemeinschaft katholischer Christen, von Damen und Herren, die sich gegenüber dem Papst und der Kirche zur Treue verpflichtet haben, bereit sind, für den Dienst in der Kirche, in der Gesellschaft von heute Verantwortung zu tragen und sich den Anforderungen einer säkularen Zeit zu stellen. Der Orden verfolgt folgende Ziele: 

Unterstützung und Förderung der religiösen, wohltätigen, kulturellen und sozialen Aktivitäten und Einrichtungen der katholischen Kirche im Heiligen Land (Israel, Palästina, Jordanien), insbesondere der des Lateinischen Patriarchates von Jerusalem, mit dem der Orden traditionell besonders verbunden ist, 

Erhaltung und Verbreitung des Glaubens im Heiligen Land. 

In der Deutschen Statthalterei haben wir die satzungsgemäßen Ziele und Aufgaben konkret praktisch übersetzt: Unter dem Zeichen des Jerusalemkreuzes ist unser ausschließlich religiöses Ziel die Hilfe für die Christen im Heiligen Land bei folgenden Aufgaben: 

Sicherstellung ihrer religiösen Heimat, indem wir die Kirche, ihre Pfarreien und Einrichtungen unterstützen. 

Sicherstellung einer menschenwürdigen Existenz in der Heimat, indem wir mit unseren Beiträgen eine gesicherte Zukunft und Perspektiven schaffen wollen. Daher unterstützen wir Erziehung, Bildung und Ausbildung in Kindergärten, Schulen und Universitäten. 

Sicherstellung eines menschenwürdigen Lebens, insbesondere durch soziale Einrichtungen und caritative Maßnahmen. 

Der Orden verfolgt laut seiner Satzung keine politischen Ziele. 

Das Jerusalemkreuz, leuchtend rot, welches wir tragen, symbolisiert die fünf Wundmale Christi und soll uns an unsere Aufgaben im Heiligen Land und zu Hause erinnern. Der Ritterorden ist ein Pilgerorden mit der Verpflichtung eines jeden Ordensmitgliedes, mindestens einmal in seinem Ordensleben in das Land des Herrn zu pilgern. Pilgerfahrten ins Heilige Land verstehen wir auch als Symbol der Treue und Solidarität mit diesem Land und den dort lebenden Christen. 

Die weltweit rund 28.500 Mitglieder des Ordens sind in 58 Statthaltereien zusammengefasst. Der Orden ist hierarchisch strukturiert mit dem Großmeisteramt in Rom unter Leitung eines Kardinalgroßmeisters und der weltlichen Ordensleitung. 

Die Deutsche Statthalterei hat rund 1.400 Mitglieder in sechs Ordensprovinzen und 38 Komtureien. 

Die Finanzierung der umfangreichen Aufgaben erfolgt ausschließlich durch Jahresbeiträge, Spenden und Vermächtnisse. Jährlich legt die Deutsche Ordensleitung einen Rechenschaftsbericht über die Verwendung der Spendengelder vor und erstellt einen Haushaltsplan. 

Die Ordenskleidung (bei den Damen ein schwarzer, bei den Herren ein weißer Mantel mit dem Jerusalemkreuz geschmückt) wird bei den öffentlichen Investituren und besonderen Veranstaltungen des Ordens getragen. 

Im Frühjahr und im Herbst wie jetzt in Köln werden in öffentlichen festlichen Gottesdiensten Damen und Herren aufgenommen. 

Unter dem Motto „Zieh in das Land, das ich Dir zeigen werde“ insgesamt 19 Ritter, neun  Damen und fünf Priester durch den Deutschen Großprior, S.Em. Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, und den Statthalter, S.E. Dr. Heinrich Dickmann, im Hohen Dom zu Köln aufgenommen. 

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