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30.08.2016 10:01

Neues Buch zur Geschichte des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem erschienen

Am 5. August 2016 erschien das Buch „Vom Jerusalempilger zum Grabesritter“  von  Confrater Dr. Michael F. Feldkamp, der neben seiner Tätigkeit als Leitender Komtur der Komturei Pius X. – Berlin auch seit 2015 Beauftragter des Statthalters für Archivierung und Geschichte unseres Ordens ist.  

Die Darstellung richtet sich an einen größeren Leserkreis auch außerhalb unseres Ordens, weshalb diese Arbeit als private Publikation auf dem regulären Buchmarkt erhältlich ist. 

Feldkamp fasst die umfangreiche – zum Teil auch ausländische – Forschungsliteratur zusammen und kommt zu erstaunlichen neuen Erkenntnissen. Schon der Buchtitel „Vom Jerusalempilger zum Grabesritter“ fasst seine Grundthesen prägnant zusammen. Demnach sind die Grabesritter aus der Pilgerbewegung des 14. Jahrhunderts entstanden, vier Jahrzehnte, nach Ende des Königreiches Jerusalem. In der gleichen Zeit konnte in Italien und auf Zypern erstmals das so genannte Jerusalemkreuz nachgewiesen werden. Über Pilger ist es von Zypern nach Jerusalem gekommen und von dort als Abzeichen der Jerusalempilger nach Europa gelangt und schließlich zum Ordenszeichen geworden. Auch legt Feldkamp dar, dass der Ritterorden entstanden war, als Franziskaner im Heiligen Land nicht vertreten waren. Sie haben erst Ende des 15. Jahrhunderts die Verleihung des Ordens an sich gezogen.

Feldkamps Darstellung reicht bis in die jüngste Zeit. Dem letzten Kapitel über die Entwicklung der deutschen Statthalterei  folgen Tabellen und Zeittafeln sowie Namensverzeichnisse von Ordensrittern von 1335 bis 1868. Durch einen sehr umfangreichen Personen- Orts und Sachindex wird der Band erschlossen. 

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