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26.02.2019 07:25

Die Deutsche Statthalterei trauert um Cfr. Prälat Hubertus Zomack

Prior der Provinz Ostdeutschland verstorben

Die Deutsche Statthalterei des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem trauert um ihr langjähriges Ordensmitglied Cfr. Prälat Hubertus Zomack. Er starb am 22. Februar 2019.

Traurig und betroffen hat der Statthalter der Deutschen Statthalterei, Cfr. Dr. Michael Schnieders, auf den Tod des Priors der Provinz Ostdeutschland reagiert: „Er war ein den Menschen zugewandter Mitbruder mit einer begeisternden lebensnahen Frömmigkeit, der unsere Ordensziele mit besonderem Einsatz verwirklichte“, betonte Dr. Michael Schnieders. 

Am 27. Juni 1970 empfing Hubertus Zomack die Priesterweihe. Später wechselte er von der Pfarrseelsorge in die Bistumsverwaltung. 1993 erfolgte seine Berufung in das Bischöfliche Ordinariat Görlitz. Bischof Rudolf Müller bestellte ihn 1996 zu seinem Generalvikar. Im selben Jahr erhielt Hubertus Zomack von Papst Johannes Paul II. den Titel Ehrenprälat Seiner Heiligkeit. 1998 wurde er Domkapitular des Domkapitels zum Hl. Jakobus, dessen Dompropst er von 2010-2016 war. Bis 2012 war Prälat Zomack Generalvikar des Bischofs von Görlitz sowie Ökonom des Bistums. Zweimal hatte er als Diözesanadministrator das Bistum während der Sedisvakanz zu leiten.

Für sein langjähriges Wirken zu Gunsten des Caritasverbandes der Diözese Görlitz e.V. erhielt er im Januar 2019 den „Brotteller“ als höchste Auszeichnung des Verbandes. Sein Bemühen um ein ausgewogenes und konstruktives Verhältnis zwischen dem Bistum Görlitz und den staatlichen Stellen wurde  2015 durch die Bundesrepublik Deutschland mit dem Verdienstkreuz am Bande gewürdigt.

Prälat Hubertus Zomack wurde im Rahmen einer Investitur im Dom zu Mainz im Mai 1998 in den päpstlichen Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem aufgenommen. Ein Schwerpunkt seines diesbezüglichen Engagements war es, in den ostdeutschen Bundesländern Menschen für die Gemeinschaft des Ritterordens und das gemeinsame Ziel der Unterstützung der Christen im Heiligen Land zu gewinnen. Dieser Einsatz von Cfr. Zomack war mit die Grundlage dafür, dass 2003 im Bereich Dresden-Meißen/Görlitz die Komturei Konstantin der Große gegründet werden konnte. 

Die Mitarbeit in der Provinz Ostdeutschland des Ritterordens blieb ihm Zeit seines Lebens ein besonderes Anliegen: So war er zunächst von 2011 bis Juni 2015 ihr Geistlicher Zeremoniar. Sein im September 2015 übernommenes Amt als Provinzpriorübte er bis zu seinem Tod aus. Damit hat Confrater Prälat Zomack die Spiritualität der Provinz Ostdeutschland gestärkt und nachhaltig geprägt. Das gilt auch für die geistliche Begleitung der jährlichen Besinnungstage und für seine Impulse bei der Leitung der Ordensprovinz. 

Er war über 20 Jahre Mitglied des Ritterordens. In Anerkennung seines Einsatzes für die Ziele des Ordens wurde er zum Komtur promoviert. 

Die Deutsche Statthalterei des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Sie ist mit seiner Familie und seinen geistlichen Mitbrüdern in Trauer und im fürbittenden Gebet verbunden. 

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