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09.03.2017 19:58

Abschluss der Arbeiten am Heiligen Grab: Einweihung am 22. März

Die Ädikula der Grabeskirche – noch im Zustand vor den in Kürze angeschlossenen Restaurierungsmaßnahmen (Foto: Cornelia Kimberger)

Das Lateinische Patriachat von Jerusalem hat gemeldet, dass die Restaurierungsarbeiten in der Grabeskirche sind beendet. Pilger, Besucher und die Gläubigen können bald die Schönheit der Ädikula bewundern, die das Grab Christi schützt. Die Einweihungszeremonie wird am Mittwoch, den 22. März in der Basilika stattfinden.

Die Restaurierungsarbeiten am Grab Christi begannen vor gut einem Jahr im Mai 2016. Zehn Monate später, mit der Unterstützung großzügiger Spender können die Gerüste entfernt werden. Die nächsten Tage werden der Konsolidierung der gesamten Struktur gewidmet, um mögliche seismische Bewegungen zu verhindern und das Grab für den Fall eines starken Erdbebens zu schützen, wie das eine, das das Land 1927 erschütterte und die Ädikula beschädigte. 

Zum ersten Mal seit dem Status quo von 1857 wurde zwischen den drei christlichen Gemeinden ein Übereinkommen geschlossen, das für den Beginn der Restaurierungsarbeiten essentiell war. Pater Dobromir Jasztal, Vikar der Kustodie des Heiligen Landes, beschreibt das offen als „einen historischen Moment für die Grabeskirche und für unsere Anwesenheit im Heiligen Land“.

„Dieses heikle Projekt, das sowohl technische als auch ökumenische Schwierigkeiten bot und schlussendlich erfolgreich abgeschlossen wurde, gibt uns jetzt Hoffnung“, und Pater Dobromir fügt hinzu: „Wir waren immer in der Lage Probleme zu sehen und in brüderlicher Zusammenarbeit zu lösen. Wir hoffen, dass in Zukunft, wenn notwendig, andere Projekte von den drei Gemeinden zum Wohl der Basilika geplant, genehmigt und durchgeführt werden können.

Der Abschluss der Restaurierungsarbeiten am Grab Christi wird am Mittwoch, den 22. März mit einer Einweihungszeremonie gefeiert, die genau wie die Arbeit dieser vergangenen Monate ein Zeichen der Einheit sein wird und alle Gemeinden, Behörden und Vertreter der Kirchen im Heiligen Land sowie viele Ordensangehörige, Gläubige und Wohltäter vereint.

Weitere Informationen hierzu finden Sie auf den Seiten des Lateinischen Patriachat von Jerusalem: 

LPJ

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