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04.07.2018 15:23

Bayerische Ordensprovinz auf Bittgang zum Heiligen Berg Andechs

Der Bittgang von Starnberg nach Kloster Andechs ist in der bayerischen Ordensprovinz schon zur lieben Gewohnheit geworden. Zum neunten Mal machten sich am 23. Juni die Ritter und Damen aus der Ordensprovinz Bayern auf den 15 Kilometer langen Weg zur Gottesmutter auf dem Heiligen Berg. Fünf Stunden fordert die Fußwallfahrt, die durch eines der ältesten Naturschutzgebiete Bayerns führt. Die Wallfahrer des Ritterordens kamen allerdings weniger des Naturgenusses wegen, sie hatten die Bitte um den Frieden im Heiligen Land im Gepäck. Singend und betend schickten sie ihr Anliegen in den Himmel, angeleitet vom Prior Cfr. Abt Hermann-Josef Kugler und von Präsident Cfr. Folker Müller. 

Als umsichtiger Organisator erwies sich wieder einmal Cfr. Dr. Martin Jung, der sich sogar ein harmonisches Beten des Rosenkranzes in dem Zug von rund 40 Wallfahrern angelegen sein ließ. Zum stilvollen Ablauf trug – wie immer – der Einzug nach Andechs zu den zünftigen Klängen einer Blaskapelle bei. Die Wallfahrtskirche empfing die Wallfahrer des Ritterordens mit vollem Geläut.

Im feierlichen Pilgeramt nutzte Abt Hermann-Josef die Mahnung Jesu, nicht zwei Herren dienen zu können, für eine Unterscheidung der Geister. Mammon, das sei der Dämon des „Immer Mehr“, der Gott der maßlosen Gier nach verschiedensten Lebensmitteln. Ihm werden Freizeit, Beziehungen, Gerechtigkeit und Menschenwohl geopfert. Jesu dagegen verkünde den „Gott der Lebensmitte“, der seine Menschenfreundlichkeit in Jesus Christus von der Menschwerdung bis zur Hingabe am Kreuz gezeigt hat. Alle Menschen, auch die Armen, die Schwachen und die Niedergedrückten, liebt er. Und wir sollen ihm darin nachfolgen. (Cfr. Alois Knoller)

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